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Texte vom Texten. Garniert mit einer Prise Gemütsverfassung.

BVDW-Leitfaden rechtssichere Website, Social Media und mehr

29. August 2010 (iBa)

Der Bundesverband für Digitale Wirtschaft e.V. (BVDW) bietet auf seiner Website nützliche kompakte Leitfäden und Ratgeber zum freien Download als PDF an, darunter:

(» vgl. auch mein Posting von April 2008: Leitfaden zur digitalen Welt)

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Aufgeräumt

18. August 2010 (iBa)

Geradezu unheimlich, wie sich die Bilder gleichen … die geschätzte Kollegin Köhler, Autorin und Texterin, ist die wohl ordentlichste Person, die ich kenne. Ihr Hobby ist Büro-Kaizen. Mit dieser Methode räumte sie den Arbeitsplatz der Kollegin T. frei (aufgrund des Posters an der Wand meine ich zu wissen, um wessen Schreibtisch es sich dabei handelt?) Beschämt blicke ich um mich und mir wird klar: Auch hier muss mit dem eisernen Besen durchgefegt werden. Zettel weg, veraltete Unterlagen außer Sicht bringen, überflüssige Kinkerlitzchen beseitigen. Der wachsende Stapel mit den Mappen zu laufenden Projekten strikt sortieren und tiefer stapeln.  Lieber noch würde ich mich direkt an den Schreibtisch der Kollegin T. setzen, so einladend wie der jetzt aussieht. Seufz. (Die ganze Story ist nachzulesen unter: Zwei Frauen. Ein vollgestopftes Büro. Null Toleranz.)

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Scheswig-Holstein Reisehandbuch: Nordseeküste & Inseln

24. Juli 2010 (iBa)

Viel mehr als Watt und Windräder

Wer meint, an Schleswig Holsteins Nordseeküsten gäbe es nicht viel mehr zu tun, als Schäfchenwolken zu zählen, täuscht sich. Im hohen Norden Deutschlands gibt es viel Neues zu entdecken, nicht nur auf den beliebten Urlaubsinseln Sylt, Föhr, Amrum, Pellworm und Helgoland oder an traditionellen Küstenferienorten wie St. Peter Ording. Wer das frisch gekürte UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer (engl. „Wattensea“) noch nicht kennt, sollte dies ohnehin schnellstmöglich nachholen.

Ein kundiger Begleiter für die Region zwischen Nord-Ostsee-Kanal und dänischer Grenze ist der im Frühjahr 2010 im Michael-Müller-Verlag erschienene Reiseführer „Schleswig-Holstein Nordseeküste und Inseln“. Detailtreue ist man von den Reiseführern aus dem Hause Müller gewohnt. Darüber hinaus jedoch spickt die erfahrene Reisebuchautorin Gudrun Maurer ihr Buch mit einer Vielzahl sorgfältig recherchierter Insidertipps, von Empfehlungen für Radler, Motorradfahrer und Bahnreisende bis hin zu Alleinreisenden oder Familien mit Kindern. Wir erfahren sogar, wo man am Strand von Amrum Bernstein findet. Das Buch bringt die Highlights der Region kompakt auf den Punkt, ohne oberflächlich zu sein. Es ist gut geschrieben und unterhaltsam zu lesen, sodass man sich schon zuhause wunderbar auf die Reise einstimmen und vorbereiten kann. Mehr Reiseführer geht nicht.

Rund 260 eng bedruckte Seiten hat der Reiseführer. Davon liefern 40 Seiten Basiswissen von A bis Z, zu Natur, Wirtschaft, Geografie und Geschichte, abgerundet mit Literaturtipps für die Ferienlektüre. Ein Veranstaltungskalender listet die regionalen Events, von Biikebrennen im Februar über die Husumer Kulturnacht im Juli bis zum Windsurfing Worldcup im Oktober auf Sylt. Sogar für Sagen und Seemannsgarn war noch Platz im Buch.

Der Reiseführer inspiriert dazu, sich die deutsche Küstenlandschaft neu zu erschließen. Für Aktive hält Schleswig-Holstein schnurgerade Radwege und sämtliche Sportarten rund um Meer und Wind bereit. Naturinteressierte finden geschützte Oasen wie den Baltrinharder Koog zum Bird-Watching und Genießen, Kinder können Bauern beim Schafescheren oder Käsemachen über die Schulter schauen und im Stall eine Kuhnase oder ein Lämmchen streicheln. Romantiker schwärmen von Friesenhäusern mit Rosengärten wie aus einem Rosamunde-Pilcher-Roman. Das charmante Hinterland zieht bis heute viele Künstler in seinen Bann, von Emil Nolde bis Rio Reiser. Millionäre gibt es obendrein, sie schätzen das sichere und vertraute Ambiente. Viele ganz inkognito, andere, wie auf Sylt, mit Paparazzi auf den Fersen.

Gudrun Maurer hat kein Highlight zwischen Nord-Ostsee-Kanal und dänischer Grenze ausgelassen. Ihr Reiseführer ist empfehlenswert für Sommerurlauber, durchreisende Fahrradtouristen, Vogelfreunde, Familien mit Kindern, Wochenendgenießer, Hochzeitsreisende, für Faule wie für Sportliche. Das Buch versprüht Charme und zeugt von Liebe für das Land. So, wie sie das „puppenstubenhafte“ idyllisch-historische Städtchen Friedrichstadt mit seinen rosenumrankten holländischen Renaissancebauten beschreibt, möchte man am liebsten gleich morgen hinfahren.

Schleswig-Holstein – Nordseeküste und Inseln: Reisehandbuch mit vielen praktischen Tipps. Von Gudrun Maurer , broschiert: 264 Seiten, Michael Müller Verlag, 1. Auflage. (2010), 15,90 Euro, ISBN-10: 3899535626, ISBN-13: 978-3899535624 (bei amazon ansehen)

(c) Ina Baumbach, baumbach.text.

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Netzsolidarität ist gefragt – abgebrannt über Nacht

13. Juli 2010 (iBa)

Vom Geben und Nehmen in der Stunde der Not.

buttonIn der Nacht vom 8. auf den 9. Juli 2010 brannte in Düsseldorf ein Dachgeschoss nieder und mit ihm die darunterliegende Wohnung. Die Familie, die dort lebte, entkam nur knapp den Flammen. Fast alles, was in der Wohnung war, ist zerstört. Es sind keine Unbekannten, die es traf – Carola und Oliver sind Vielen im Netz bekannt. Deshalb beginnt bereits nach wenigen Stunden etwas, das man mit Netzsolidarität beschreiben könnte.
Es rollt eine Hilfsaktion an, die hoffentlich bald schon zur Lawine wird.

Infos, Spendenkonto: www.abgebrannt-wir-helfen.de

Das großartige regionale Hilfsengagement in den ersten Tagen ist mit Geld nicht wettzumachen. Doch nun geht es ans Eingemachte: Die Familie hat alles verloren und sie brauchen massive finanzielle Unterstützung, um wieder auf die Beine zu kommen. Das kleine 2-jährige Mädchen, die schwerkranke Mutter, der geschockte Vater, der 2 Tage auf der Intensivstation verbringen musste.

Mein Respekt gilt denen, die vor Ort selbst Hand anlegen – weil sie Online davon erfahren haben, dass Hilfe nottut. Es macht mich froh, dass das Internet eine solche menschliche, solidarische und hilfsbereite Seite zeigt und Hilfsaktionen wie diese hier ermöglicht.

Alle, die jemals mit Carola und Oliver zusammengearbeitet haben, wissen um ihre großzügige Weitergabe von Wissen und Fachkenntnis. Carola war unter den Ersten, die das deutschsprachige Netz als Kommunikationsverstärker erkannten, nutzten – und vor allem: prägten. Seit es das WWW gibt, ist sie dabei – und mischt es auf. Sie schrieb eine der ersten WordPress-Anleitungen, als das Projekt noch in den Kinderschuhen stand, sie installierte großartige Foren wie die Rootgrrls. Allen voran das Online-Netzwerk Texttreff – ein agiles Forum schreibstarker Frauen in Textberufen. Dort muss die Technik einiges aushalten, vor allem einen immensen Traffic. Für ihren überwiegend ehrenamtlichen technischen Support wollen wir vom Texttreff den Beiden heute etwas zurückgeben – in der Stunde ihrer Not.

Weiterlesen – was andere sagen:

(Eine ausführliche übersichtliche Liste aller Blogeinträge gibts hier und hier)

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Brüllende Hitze

12. Juli 2010 (iBa)

GluthitzeDas Wetter ist extrem bemerkenswert. Deshalb, für die Akten, ein Blogeintrag: Gestern und heute liegt über Berlin eine Gluthitze von 38 Grad. Kann mal bitte jemand die Heizung abstellen? Wir sind hier nicht auf so eine Hitze eingestellt, wir sind nicht Barcelona oder Sevilla, wir haben keine kühl gekachelten Hinterhöfe oder kleine putzige Fenster wie in Ägypten. Vielmehr haben wir hölzerne Dächer, die gefährlich austrocknen, unter denen sich die Hitze staut. Wir haben schwarzen Teer, der aufweicht. Wir sind Nordeuropäer. Eigentlich. Vermutlich wird es Zeit, sich klimatechnisch von dem, was wir kannten, zu verabschieden. Keine Fleißigen Lieschen mehr, sondern hitzebeständige Mittelmeerflora. Der Deckenventilator rotiert den ganzen Tag durch. Mein Schreibhirn hat sich der Temperatur angepasst, ist eins mit der Hitze geworden. Kaum zu fassen, dass es noch vor zwei Monaten 5 Grad kalt war. Und in zwei Monaten vermutlich wieder sein wird.

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Das Innere wird äußerlich – Ausstellung von Olafur Eliasson

21. Juni 2010 (iBa)

«Innen Stadt Außen» heißt die aktuelle Ausstellung von Olafur Eliasson im Berliner Martin-Gropius-Bau. Gleich vorab: Seine Installationen sind spektakulär und absolut sehenswert.

Viel wurde geschrieben über Eliasson, seine Spiegel-Happenings und Baumstämme auf Berlins Straßen. Umso erstaunlicher, dass die lange Warteschlange vor dem Museum der Frieda-Kahlo-Retrospektive im ersten Stock gilt. Größer könnte der Kontrast kaum sein: Die aus Schmerzen geborenen farbenprächigen Ölgemälde der mexikanischen Künstlerin vs. einer hypermodernen urbanen Installationskunst aus Licht und Metall. Verwegene Impulse, verstörende Perspektiven und neue Sehgewohnheiten, wie sie Eliasson zelebriert, sind hierzulande (noch) ungewohnt. Experimentierfreudige Museen wie das wunderbare Louisiana Museum of Modern Art in Dänemark nur wenig bekannt. Vielleicht mag man sich in Krisenzeiten nicht irritieren lassen?

Null Wartezeit also am Samstagnachmittag und großzügig freier Eintritt für Kinder und Jugendliche unter 16. Die Ausstellung begeistert und eignet sich gut für interessierte Kids (ganz im Gegensatz zu Kahlo). Deren Wahrnehmung ist ohnehin noch nicht so stark festgelegt und damit – beschränkt. Wer die Augen öffnet, für den bietet der Ausstellungsbesuch viele Überraschungen, neue Aussichten, Ansichten. Ein interaktives Abenteuer für die Wahrnehmung, für das perspektivische Sehen – und Denken.

Viele Eliasson-Installationen werden erst durch die Betrachter zum Leben erweckt, durch farbige Schatten, verzerrte Spiegelbilder und Nebelgestalten. Interaktive Kunst, die sich durch den Rezipienten manifestiert. Vor starken Projektoren werden Besucher zu bunt gerahmten Scherenschnitten. Leute beginnen zu tanzen und mit den Schatten zu spielen. Succession: Ein Raum mit Blick auf wogendes Gras lässt innehalten – trau deinen Augen nicht. Im Zentrum der Ausstellung befindet sich ein Spiegelkabinett, das “Mikroskop”. Der Besucher wird zum Insekt auf dem Objektträger und multipliziert sich endlos im Spiegeltunnel.

Water Pendulum: Ein schwarzer wasserdichter Raum – Außen wird innen. Im Stroposkoplicht tanzt ein Wasserschlauch und formt faszinierende Tropfengebilde – der Disco-Geysir. Das schmatzende Geräusch von Wasser auf  Teer bleibt noch lange im Ohr. Kinder lieben das farbige Nebellabyrinth. Fast blind schreitet man durch rot, grün oder gelb beleuchteten Theaternebel. Eine Mischung aus Dartmoor und Rockkonzert, die ein merkwürdig schwereloses Gefühl hinterlässt: Innen wird außen, die Grenze verschmilzt.

Prädikat: Nicht verpassen!

Bildergalerien und Artikel zur Ausstellung:

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Update auf WordPress 3.0

21. Juni 2010 (iBa)

Das lang erwartete Update ist da – und ich habe die automatische Aktualisierung ausprobiert: Bingo! Völlig problemlos, schnell und bequem. So soll das sein. Wer sich traut, das Upgrade selbst und automatisch zu machen, sollte bestimmte Vorkehrungen treffen: * Alle geänderten php-Dateien sichern und ein Backup der Datenbank durchführen. * Prüfen, ob die installierten und aktiven Plugins mit der Version kompatibel sind (wichtig bei Galerien usw.). * Prüfen, ob das eigene Design-Theme mit der Version kompatibel ist. Letzteres ist für Laien natürlich schwierig zu entscheiden – da käme es u.U. auf einen Versuch an. WordPress 3.0 bietet viele neue Features, beispielsweise ein sehr flexibles Menü und ein tolles Menü-Widget. Damit können auch relativ unerfahrene Endanwender künftig das Hauptmenü ihres Blogs selbst individualisieren.

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Der Ölteppich und seine Ausmaße

2. Juni 2010 (iBa)

Angesichts der Größe der US-Staaten wirkt die Ölkatastrope im Golf von Mexiko zunächst wie ein lokales Problem. Dass es weit mehr als das ist, wird deutlich, wenn man die Größe des Ölteppichs über Europa legt – er reicht im Moment von Berlin bis Hannover bzw. an die Ostsee. Bis August soll das Öl wie in den vergangenen 6 Wochen weitersprudeln. Bis dahin wird sich der Ölteppich wohl verdoppelt haben. Es macht ratlos, aber auch wütend, das zu sehen.

(Info aus dem texttreff.de via Twitter)

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Googles neues Outfit

7. Mai 2010 (iBa)

In diesen Tagen hat die meistgenutzte Suchmaschine der Welt ihre Optik aufpoliert. Welche Neuerungen es gibt und wie man die nutzen kann, erklärt die Süddeutsche Zeitung online in 8 Bildern.

Praktisch: Die Suche innerhalb eines bestimmten Zeitraums ist jetzt ohne Umwege möglich, außerdem die Suche in Blogs und Sozialen Netzen (“Social” wäre z.B. Facebook). Die Bildersuche kann nach Farben eingegrenzt werden. Unter “Shopping” wird die Suche nach bestimmten Produkten möglicherweise vereinfacht – falls dort nicht nur Firmen auftauchen, die Google dafür bezahlen, was noch zu prüfen wäre.

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