Propeller Island Lodge Berlin
Die skurrile und sehr angesagte Propeller Island City Lodge in Berlin ist eher ein bewohnbares Gesamtkunstwerk als ein Hotel. Im Objekt des Berliner Künstlers Lars Stroschen erhält jeder Gast eine Bedienungsanleitung für sein Zimmer. Das gebuchte Zimmer kann einen schiefen Boden haben, das Bett oder die Möbel von der Decke hängen, alle Wände können verspiegelt oder das Bett ein Sarg sein. „Flying Bed“ heißt das Zimmer mit dem schiefen Boden, in dem Oma’s Bett zu fliegen scheint und der Schrank aus der Wand kommt. Im Natursteinbad ist auberginefarbener Schiefer verlegt. Je spezieller das Zimmer, desto teurer die Übernachtung, die Zimmerpreise liegen um 59 (Medi Terra), 115 Euro (Gruft) und 190 Euro (Two Lions Suite). Die Raumatmosphäre kann durch speziell für die City Lodge komponierte Klangskulpturen, Musik und Geräusche verändert werden. (www.propeller-island.de)
Text von Ina Baumbach vom 17.Oktober 2007, Rubrik: Freizeit- und Hoteltipps
DZT – Kampagne: kurz nah weg
Deutschland als Top-Ziel für Städtekurzreisen
Im Jahr 2006 hatten 71 Prozent der insgesamt 16,5 Millionen Städtekurzreisen der Deutschen ein inländisches Ziel. Die Hitliste wird dabei angeführt von Berlin (4,7 Millionen Reisen), Hamburg (2,2 Millionen), München (2,0 Millionen) und Dresden (1,9 Millionen). Als Hauptmotivation für Städtekurzreisen innerhalb Deutschlands kristallisieren sich Besuche (43 Prozent) und der Wunsch nach Abwechslung (41 Prozent, Mehrfachnennungen waren möglich) heraus. Events sind für 18 Prozent Anlass für einen Städtetrip. Daraus ergibt sich ein hoher Anteil an Reisenden (40 Prozent), die bei einer kurzen Städtereise auf eine kostenlose Unterkunft, etwa bei Freunden (die sog. „Couch-Touristen“), zurückgreifen.
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Text von Ina Baumbach vom 9.Oktober 2007, Rubrik: Links zum Buch
